Manchmal kann es vorkommen, dass der Gesprächsfluss ins Stocken gerät. Pausen in einem Gespräch zu haben ist nichts Schlechtes, um die eigenen Gedanken zu ordnen oder den Gegenüber einfach freundlich zuzulächeln. Oft steigt in einem selbst dann ein Gefühl des Unbehagens auf, das zumeist vollkommen unbegründet ist. Warum sollte eine Zusammenkunft von Menschen immer und immer nur mit dem Austausch von Worten ein tolles Treffen darstellen?

 

Geh deswegen mit dieser Mentalität in die nächste Pause eines Gesprächs hinein. Baue Dir selbst nicht den Druck auf, sofort und immer die kleinste Lücke ausfüllen zu müssen.

 

Natürlich sollte eine Pause aber nicht einen zu großen Zeitraum der Zusammenkunft einnehmen.

Die Frage ist also, wie Du den Gesprächsfluss am Laufen halten kannst:

 

 

1) Der Bezug zu zuletzt gesagten Wörtern

Du kannst, wenn Du nicht mehr weiterweißt, Dir den letzten gesprochenen Satz anschauen und dort ein Wort herausnehmen, zu dem Du Bezug nimmst und dann dort weitermachst.

Als Beispiel soll Dir dieser Satz dienen:

Ich fand es gestern sehr schön, mit meinem Hund letztens im Wald spazieren zu gehen.

 

Nun hast Du eine Fülle an Wörtern, an die Du anknüpfen kannst, wie: Hund, Wald/Bäume/spazieren/was hast Du gestern schön gefunden. Und mittels dieses Wortes, das Du Dir raussuchst, kannst Du in alle Richtungen gehen.

Am Beispiel des Hundes wäre es: Tierschutz, eigene Erlebnisse mit Hunden, Filme mit Hunden, Bücher mit Hunden, Hunderassen etc.

 

 

2) In die Tiefe gehen oder Oberbegriff verwenden

Sollte Dir anhand eines einzelnen Wortes oder eines Satzstückes nichts einfallen, kannst Du auch den stattdessen den Oberbegriff des Wortes verwenden, wie: Tier.

Nun hast Du eine noch größere Bandbreiten an Themen, die Du benennen kannst, wie: Erziehung von Tieren, Wildtiere, Haustiere, Tiere in Natur, Tiere aus Afrika etc.

 

Ebenso kannst Du in die Tiefe gehen oder detaillierte Sachen anschneiden, wie die Pfote des Hundes, Immunsystem, Ausdauer usw.

Dies ist jetzt nur am Beispiel des Wortes „Hundes“ gewählt. Das „In die Tiefe gehen innerhalb des Gesprächs“ kann natürlich auch bedeuten, dass zum Teil Sinn- oder ethische Themen/Fragen genannt werden können.

 

 

3) Stelle offene Fragen statt geschlossene Fragen

Geschlossene Fragen sind solche, die mit einem leichten „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können. Diese blockieren manchmal den Gesprächsverlauf.

Stelle stattdessen offene Fragen, sodass dein Gesprächspartner in der Gestaltung seiner Antwort frei ist. Diese beginnen oftmals mit folgenden Wörtern:

Wie, was, weshalb, wer, …

Du kannst auch etwas erzählen und dann wie folgt die Frage formulieren:
„Was meinst Du dazu?“

 

 

Durch diese 3 einfach gestaltenden Methoden sollte es Dir gelingen, nicht mehr sprachlos zu sein, weil Du kein Gesprächsthema mehr benennen kannst, sondern weil Du im Moment keines benennen willst.

Es gibt noch mehr Techniken, doch sollten diese 3 erst einmal reichen, deine nächsten Gespräche davor zu schützen, ungewollte Pausen entstehen zu lassen.

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