Warum ist es wichtig, sich rhetorisch gut und der Situation angemessen ausdrücken zu können? Ob nun im Gespräch oder bei einer Rede, Präsentation oder einem Vortrag? Es sind Fragen, deren Antwort Du natürlich schon kennst, doch hilft es Dir hinsichtlich deiner Motivation, diese Fragen für Dich immer wieder einmal zu beantworten, um einen neuen Motivationsschub zu bekommen, an deinen rhetorischen Fähigkeiten kontinuierlich zu arbeiten.

Denn wer aufgehört hat, besser zu werden, hat schon aufgehört, gut zu sein. (Zitat frei nach Philip Rosenthal)

Es ist ein Bestreben der Menschheit seit jeher, sich rhetorisch gut und gewählt ausdrücken zu können, um andere Menschen zu begeistern, deren Meinungen zu ändern oder etwas in der Welt zu bewegen. Die Rhetorik, die Kunst zu reden, geht dabei bis auf die Antike zurück und gilt vor allem auch heute als eines der wichtigsten Social-Skills.

Die bekanntesten Redner unserer Weltgeschichte waren Sokrates, Cicero, John F. Kennedy, Martin Luther King und viele weitere, die wussten, was Worte bewirken können. Deren gesagte Worte werden bis heute in unsere Zeit getragen und geschätzt. Sie sind ein wertvolles Gut unserer Gesellschaft. Doch auch diese Worte fanden ihren Ursprung in einem Gedanken. Und dann wahrscheinlich in einem normalen Gespräch. Wir müssen keine großen Reden schwingen, um trotzdem eine gute Rhetorik zu benötigen. Im Job oder auch in der normalen Konversation kann eine tolle und wohlgewählte Rhetorik Dämme zum Einsturz bringen und Menschen zueinanderbringen. Es können im Vier-Augen-Gespräch solche Verbindungen zu Menschen geschlagen werden, wie wir sie im Vorfeld nie für möglich gehalten haben.

Die wichtigste Eigenschaft eines Menschen (neben dem berühmten "Daumen") ist die Kommunikationsfähigkeit. Seitdem war es uns möglich, uns weiterzuentwickeln. Und zu der Technologie zu bringen, wie wir sie heute vorfinden (mit allen Vor- und Nachteilen, die unsere Welt hat). Eine Welt ohne Kommunikation, ohne Konversation, ist nicht vorstellbar.

Es war früher und ist heute auch noch wichtig, seine Argumente überzeugend präsentieren zu können. Ob dies nun in einer normalen Alltagsdiskussion der Fall ist, vor einem Gericht oder im Job. Es ist seit je her von Vorteil, zu wissen, wie man so argumentiert, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, andere zu überzeugen. Im alten Griechenland und im alten Rom hatte derjenige die meiste Macht, der mit seinen Worten die Menge hinter sich gebracht hat. Dies ist zwar heute auch noch so der Fall, doch spielen noch viel mehr Komponenten mithinein, als es früher der Fall gewesen war, wo der Informationsfluss noch nicht so frei gewesen war wie es heute mithilfe des Internets ist. Aber was früher galt und heute noch gilt und sehr wahrscheinlich auch in Zukunft sich nicht ändern wird, ist: Es ist ein gravierender Vorteil, wenn man seinen Standpunkt oder seine Idee klar kommunizieren kann und so schließlich erfolgreich auch umsetzen kann.

Die meisten Fragen, die wir uns stellen, sind (nicht abschließend natürlich), folgende:

1) Wie kann ich authentisch und locker überzeugen?

2) Wie kann ich mich so ausdrücken, dass mir alle folgen können und es für alle nachvollziehbar ist?

3) Wie kann ich mit anderen Menschen eine tiefe Verbindung eingehen?

4) Wie kann ich eine Diskussion oder einen Streit so lösen, dass damit kein unüberbrückbarer Graben entsteht, aber ich dennoch nicht nachgeben muss, wenn ich das nicht will?

5) Wie kann ein guter Kompromiss aussehen?

6) Wie kann ich eine Geschichte so erzählen, dass sie spannend ist?

7) ...

 

Diese Fragen beantworten vielerlei Rhetorik-Trainer, Bücher, Lehrgänge, Online-Kurse usw.

Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für unterschiedliche Situationen. Auch wenn man alle Lehrgänge dieser Welt absolvier hat und man stößt zweimal auf die gleiche Situation, jedoch mit unterschiedlichen Menschen, dann kann es sein, dass man mit der gleichen Methode zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt. Wie der Mensch vor einem reagiert, haben wir nicht in der Hand. Wir haben jedoch in der Hand, wie wir auf die Situation reagieren können (Authentizität) und was für Worte wir wählen (Rhetorik). Beherrschen wir diese beiden großen Themenkomplexe, so stehen die Chancen nicht schlecht, dass wir in der jeweiligen Situation gut mit unserem Publikum oder mit dem Menschen vor uns umgehen können.

Die Theorie ist dabei eine Sache, die uns hilft, unser Denken so zu schulen, dass wir wissen, wie wir agieren und reagieren können. Doch wie im Sport auch hilft uns der theoretische Bewegungsablauf, wie zum Beispiel bei einem Stabhochsprung, nichts, wenn wir diesen nicht auch praktisch üben.

Wir können unsere Rhetorik nur verbessern, wenn wir wirklich üben. Reden lernt man durch Reden ist unser Leitspruch, der von Cicero stammt. Mit der Zeit lässt sich trainieren, wie wir mit Lampenfieber umgehen, wie wir selbstbewusste Reden und Gespräche führen können, wie wir eine Idee an den Mann oder an die Frau bringen, wie wir uns sicher und wohl dabei fühlen, wenn wir etwas sagen. Dabei ist es das Wichtigste, selbst stets authentisch zu bleiben. Ehrlich zu sein. Denn ohne Authentizität sind wir nicht in der Lage, das Herz und die Gefühle unseres Gegenüber zu berühren. Wir sind einfach nicht glaubwürdig.

Durch stete Übung (auch hier auf unserer Rhetorik-Plattform) trainieren wir unsere Authentizität, unsere Ehrlichkeit in unseren Worten, Stimmlagen, Gesten usw., um unseren positiven Beitrag in unserer unmittelbaren Umgebung, wie in unserer Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis beizutragen und auch in unsere Arbeit zu transportieren.

Es ist wichtig, zu wissen, wie wir uns schriftlich oder mündlich ausdrücken können, um im Job vorwärts zu kommen. Um vielleicht auch das eigene Start-Up zum Erfolg zu führen. Um in unserem Privatleben eine Bereicherung für alle darzustellen. Um vor Menschen nicht sprachlos dazustehen, die uns nichts Gutes wollen oder uns über das Ohr hauen wollen.

Die Rhetorik bestimmt unser Leben mehr, als irgend eine andere Art der Social-Skills. Mit der Sicherheit, die mithilfe von rhetorischem Training gewonnen wird, wird sich unser Alltags- und Berufsleben weitaus erfolgreicher und stressfreier gestalten, als wenn wir das Training der Rhetorik in unserem Leben außen vor lassen würden. Das haben bereits die alten Griechen und Römer gewusst. Wir sollten diesem alten Beispiel folgen.

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